Triakel

Triakels Musik ist sehr reduziert, ist fast Under-statement, sehr einfach und transparent und mit den sparsamen Arrangements von Geige und Harmonium vollkommen auf Emma Härdelins Stimme zugeschnitten. Die Texte der Lieder sind dabei herrlich unzensiert gewalttätig, phasenweise geradezu mörderisch, und dann wieder pure Liebeslieder. Kein Wunder, dass das Foto auf ihrem ersten Album die drei Musiker an einem Wintertag im Schnee zeigt: Die "sonnige Kälte" zieht sich stimmungsmäßig durch das ganze Album, das Leben ist erstarrt, aber die Stimmung keineswegs leblos.

Es geht dabei voll ins Menschenleben, Mord, Teufel, Himmel, Gott, Verrat und Schönheit und Bestien sind die bevorzugten Themen. (...) dazu die wunderschöne Stimme von Frau Härdelin, die ihre blutrünstigen Lieder nun doch nicht so ganz ernstzunehmen scheint; wir können gewissermaßen die ganze Zeit ihr schelmisches Lächeln aus ihrem Gesang heraushören." (Gabriele Haefs in FOLKER!)