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Das schwedische Trio hebt und veredelt auf dem fünften
Album erneut einen großen Musikschatz. Emma Härdelin,
Kjell-Erik Eriksson und Janne Strömstedt versetzen sich und
uns mit Gesang, Fiddle und Harmonium zurück in Zeit und Raum
und haben das zu einer eigenen Kunstform entwickelt. Auf ihren bisherigen
vier Alben haben sie uns alte Lieder zurückgegeben und es uns
ermöglicht, Ereignisse, Freude und Sorgen mit Menschen zu teilen,
die vor über hundert Jahren gelebt haben.
Auf dem neuen Album entführen Triakel uns auf Ulrika Lindholms
Hof in Raukasjö, Frostviken, im nördlichen Jämtland
gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Der Hof war zu dieser Zeit ein
Knotenpunkt auf der Route zwischen Dorotea (Schweden) und Handelsplätzen
jenseits der norwegischen Grenze. Hier übernachteten Reisende
und kamen in der Gaststube zusammen. Man kann sich diesen menschengefüllten
Raum ausmalen, in dem die junge Ulrika den vielfältigen Liedern
der Gäste lauscht, ihr Vater Fredrik seine Geige auspackt und
die ganze Stube schließlich von Gesang, Musik, Tanz und Spiel
erfüllt ist. Mit Triakels Musik wird das Bild lebendig.
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