Rolly Brings

“Das Heute genießen - aber auch nicht vergessen, was gestern gewesen ist”. Besser kann man das bisherige Schaffen von Rolly Brings nicht beschreiben. Geboren wurde er 1943, wuchs mit Musik und kölscher Mundart auf. Berufe: Seemann, Hilfarbeiter, Maschinenschlosser, Lehrer. Und immer Gewerkschafter. Und immer Musik - handgemacht ...

Seine beiden ältesten Söhne haben sich mit der Gruppe “Brings” einen Namen gemacht. Er selbst hat seit 1986 sieben Poduktionen mit seiner Bänd veröffentlicht. Und ist bei schreibenden, komponierenden und singenden Kollegeninnen und Kollegen anerkannt und geschätzt.

Er ist ein scharfer Beobachter seines Umfelds, weit gereist und lebenserfahren. In den Themen seiner Lieder finden sich Nachbarschaftsgeschichten, Szenen aus dem ‘Veedel’, dem Land und weltweites Geschehen. Rolly Brings sagt von sich, dass er in den Falten und Narben seiner Freunde und Bekannten Erlebtes und Erlittenes entdeckt. Und so geht es in seinem Werk um Menschen: um ihre Sorgen, Ängste, Hoffnungen und Nöte. Ausgangspunkt und Ziel ist dabei immer die Solidarität, die Anarchie des Herzens - eben das, was das Kölsche mit “Hätz” meint ...!.

"1848 vun unge / von unten" - 1998 (CD 87058)
"logbuch 1" - 1999 (CD 87070)